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Innerhalb
der Grenzen Namibias gibt es drei verschiedene Lebensrume für Vögel:
die Karoo, das Bushveld und die Namib Wüste. Aus den 10 Spitzen-Vogelbeobachtungsplätzen
der Bushveld-Regionen des Südlichen Afrika finden sich Nr.1 und 2
in Namibia, nämlich Ruacana und Rundu-Mahango. Es gibt mehrere endemische
Vögel, die auf die trockenen Savannen Nordnamibias und Südangolas
beschränkt sind: Hartlaubs Frankolin, Ruppellpapagei, Monteirotoko,
Steppenbaumhopf, Ruppellmeise, Nacktohrdrossling und Damara-Felsenspringer,
um nur einige zu nennen.
Wie in anderen
weiten und offenen Landstrichen funktioniert die Vogelbeobachtung in der
Karoo am besten vom Auto aus, mit regelmässigen Stops und kurzen
Spaziergängen. Der Frühling ist wahrscheinlich die am besten
geeignete Jahreszeit; im Sommer wird es zu heiss und im Winter bitterkalt.
Es ist von Vorteil am frühen Morgen schon aufzubrechen, denn in der
Hitze des Tages ziehen sich die meisten Vögel in den Schatten zurück
und hitzeflimmernde Luft beeinträchtigt die Beobachtung weiter entfernter
Vögel. Eine reiche Vielfalt an Raubvögeln, vom massiven Kampfadler
bis zum winzigen Zwergfalken kann in diesem Lebensraum gesehen werden.
Wirkliche
Wüste ist auf die Küste der Namib in Namibia beschränkt.
Die Namibwüste ist mit Recht berühmt für ihre atemberaubenden
Landschaften und ein Meer hochaufragender Dünen. Die meisten Vögel
der offenen Ebenen findet man am besten, indem man langsam fährt,
zwischendurch anhält, lauscht und die Gegend genauestens beäugt.
Für Dünenlerchen sollte man durch die bewachsenen Dünen
spazieren, die meisten Arten der Grossen Randstufe findet man zu Fuss.
Abgesehen von den ausschliesslich hier endemischen Vögeln, gibt es
spektakuläre Vögel zu sehen, einschliesslich Ohrengeier und
Rothalsfalke. Die Tageszeit ist dabei wichtiger als die Jahreszeit.
Unsere Vogelbeobachtungstour
bietet jeden erdenklichen Komfort und die Gelegenheit so viele Vogelarten
Namibias wie möglich zu sehen. Wir werden auch einer Vielzahl grosseren
Wilds, Löwen, Elefanten und Nashörnern begegnen. Lesen Sie sich
unsere Mustertour durch und kontaktieren Sie uns fur zusätzliche
Details.
Tag
1: Ankunft in Namibia. Gästefarm. Das Fantastische
an den Vogeln in Namibia ist, dass man nicht weit fahren muss, um eine
grosse Bandbreite an Arten zu finden. Selbst beim Verlassen des Flughafens
auf dem Weg zu unserem ersten Ziel, der Dustenbrook Gästefarm, ist
es nicht ungewohnlich einen Kampfadler oder Raubadler auf einem Telefonmasten
zu sehen! Die Gästefarm, nur eineinhalb Stunden vom Flughafen entfernt,
ist wunderbar um Damara-Felsenspringer, einen endemischen Vogel Namibias,
Monteirotoko, Rotschnabel-Frankolin, Nacktohr- und Elsterdrossling, Brustband
Prinia, Graurucken-Camaroptera, Rotscheitelzistensänger und Damarasegler
zu beobachten. Eine einzigartige Gegend fuer Spaziergänge, ein altes
deutsches Farmhaus - eines der ersten in Namibia – und Dustenbrook
ist bekannt fuer die Leopardenbeobachtung…
Tag
2: Waterberg Plateau Park. Zum Waterberg Plateau Park,
einer schonen mit Sandstein bedeckten Hochebene mit einigen Quellen und
Wald- und Forstatmosphaere. Die endemische Ruppellmeise, Bradfieldtoko,
Goldschwanz- und Kardinalspecht, Maskenbulbul, Kalahari-Heckensänger,
Grauer Toko, Gelbbauchammer und viele mehr. Der Waterberg spielte eine
wichtige Rolle in Namibias Kolonialgeschichte. Ausserdem ist er ein Paradies
zum Wandern und zur Tierbeobachtung – ganz zu schweigen von der
atemberaubenden Aussicht auf das Kalaharibecken.
Tag
3 und 4: Etosha Pfanne. Via Tsumeb, einer historisch
interessanten Stadt und Kupfermine, reisen wir bis nach Namutoni, in einen
der schonsten Wildparks Afrikas, der Etosha Pfanne. Wir konnen diesen
24.000qkm grossen Park ganz nach Lust und Laune erkunden. Unendliche Weite
und endlose Fernsicht erlauben die Entdeckung aller grossen Wildtiere
und naturlich auch vieler wunderschoner Vogel. Rotbauchwurger, Weissscheitelwurger,
Nacktohr-, Elster-, Dunkler Drossling, Doppelbandrennvogel, die majestätische
Riesentrappe, der elegante Sekretär, Rotschopf und Gackeltrappe,
Weissrucken- und Kappengeier, Gleitaar, Goldbugpapagei, Rotschnabel-,
Gelbschnabel- und Graue Tokos und noch viele mehr. Die zweite Nacht verbringen
wir im Okaukuejo Camp mit seinem Wasserloch, das Anziehungspunkt fuer
eine Vielzahl von Tieren, wie Elefanten, Nashornern und Lowen ist. Die
ansässigen Milchuhus sind aktiv, in ganzer Pracht anzuschauen. Die
Vogelbeobachtung innerhalb des Camps ist grossartig, Zwergohreule und
Perlkauz, erst der Anfang…
Tag
5: Gästefarm. Von der Etoshapfanne brechen wir
nach Westen Richtung Kamanjab auf. Dort zelten wir unter Omumborongbongobäumen
in der Savanne. Unsere Unterkunft liegt sowohl nahe an Etosha, als auch
an Damaraland und Kaokoland. Vielleicht machen Sie eine Pirschfahrt im
offenen Wagen oder einen Vogelbeobachtungsausflug mit? Oder Sie geniessen
die atemberaubenden Ausblicke uber die wildreichen Ebenen und sitzen abends
am Lagerfeuer.
Tag
6: Gästefarm. Ein wahres Paradies fur wilde Tiere,
in dem wir Elefanten, Giraffen, Elenantilopen, Hartmann Bergzebras und
vieles mehr finden werden. Wir werden uns einem vogelkundigen Fuhrer anschliessen
und uns von ihm die Vogelarten des nordwestlichen Bushvelds Namibias erläutern
lassen. Die Region ist beruhmt fur ihre Vogel, einige von ihnen haben
wir vielleicht fruher auf unserer Tour schon einmal gesichtet, anderen
sind wir noch nicht begegnet. Bienenfresser, Rotstirnbartvogel, Gabelracke
und Strichelracke, Steppenbaumhopf, Kleiner Honiganzeiger, Kardinalspecht,
Drossellerche, Sabotalerche, Rotscheitellerche, Kapmeise, Akaziendrossel,
Meisensänger, Zistensänger, Rotscheitelzistensänger, Maricoschnäpper,
Fiskalwurger und Schwarzstirnwurger und viele andere Arten, einschliesslich
einer Auswahl an Raubvogeln.
Tag
7: Huab Flussbett. Wir fahren uber den Grootberg Pass,
von bislang dominierenden Granitformationen zu nun vorherrschendem vulkanischem
Gestein aus einer lang vergangenen Zeit, in der Sudamerika von Afrika
wegbrach… Nach dem Mittagessen in der Palmwag Oase kommen wir ins
Damaraland mit seiner einzigartigen Fauna und Flora. Wir zelten im Huabflussbett,
wo Wustenelefanten und freilebende Spitzmaulnashorner umherziehen. Bis
zu 200 verschiedene Vogelarten kommen in dieser Gegend vor, unter ihnen
Nacktohrdrossling, Steppenbaumhopf, Damara-Felsenspringer, Ruppellmeise,
Ruppellpapagei und Monteirotoko, alles nur in Namibia endemische Vogel.
Tag
8: Spitzkoppe. Am hochaufragenden Brandberg und der
Geisterbergwerkstadt Uis vorbei reisen wir bis zur Spitzkoppe, einem Inselberg
aus solidem Granit in der Mitte der Namibwuste. Der Granit drang ursprunglich
zu der Zeit, als sich der Gondwana-Urkontinent zu teilen begann, in diese
Region vor und verwittert seitdem bis zur jetzt sichtbaren Form. In dieser
unvergleichlichen Gegend, sei es zum Campen oder Wandern, haben wir die
Musse all die Vogelarten zu entdecken, die sich in diesem Lebensraum versammeln.
So sollten wir auch wieder einige endemische oder fast-endemische Arten
wie Hartlaubs Frankolin, Drosselwurger, Rosenpapagei und Namibschnäpper
sehen. Der wunderschoene Bokmakiri, Bergschmätzer, Termitenschmätzer
und einige der kleineren Arten konnen auch erspäht werden. Die Langschnabellerche
ist gleichfalls anwesend mit ihrem einzigartigen Ruf und wunderbaren Flug.
Eine Gegend, die eine Vielfalt an Greifvogeln – Felsenadler und
Kampfadler - beherbergt, die sogar aus der Gemutlichkeit unseres Zeltplatzes
zwischen den Granitblocken heraus observiert werden können.
Tag
9: Swakopmund. Nach 2 Stunden erreichen wir Swakopmund,
eine Kustenstadt, eingehullt in Nebel und Kolonialgeschichte… (aber
der Nebel lichtet sich gewohnlich gegen 11 Uhr und die Tage werden sonnig
und warm!). Ein hubscher Ort, reichlich Gelegenheit zum Einkaufen und
fur Kaffee und Kuchen. Wir erkunden die Mondlandschaft, verbringen ein
paar Stunden mit dem Bestaunen der Wustenfauna, der beruhmten Welwitschia
Mirabilis und anderen Sukkulenten der Wuste. Vielleicht haben wir sogar
Gluck und finden eine Hornviper, die Wärme der Sonnenstrahlen speichernd.
Vogel, denen wir hier begegnen sind eventuell Oranjeschmätzer, Starks
Kurzhaubenlerche, Namiblerche, die endemische Ruppellstrappe und naturlich…
der Strauss! An den Salzpfannen ausserhalb von Swakopmund sehen wir hoffentlich
Segler, Kustenseeschwalben und Flussseeschwalben, Kampfläufer, Zwergstrandläufer,
Regenbrachvogel und Pfuhlschnepfen. Der Stelzenläufer, diverse Kiebitze,
Kormorane und Flamingos lassen ihre Gegenwart gleichfalls spuren. Wir
ruhen uns in gemutlichen Gästehäusern in der Nähe des Ortszentrums
aus und lassen uns mit kostlichen Meeresfruchten zum Abendessen verwohnen.
Tag
10: Swakopmund. Heute besuchen wir Walvis Bay, seine
Lagune und das abgelegene Sandwich Harbour. Die Lagune wird als einer
der besten Vogelbeobachtungsorte weltweit angesehen, ungefähr 11000
ha gross und von Ramsar auf die Naturerbe-Liste gesetzt. Gefullt mit Flamingo
und Zwergflamingo, Weissstirnregenpfeiffer, Kustenscharbe, Kapkormoran,
Wahlbergscharbe, Weissbrustkormoran, Säbelschnäbler, Hirten-
und Fahlregenpfeiffer, Damara- und Raubseeschwalbe und zahlreiche Steinwälzer
und Sichelstrandläufer. Wir haben Gelegenheit fur eine Bootsfahrt
durch die Hafengegend oder den Besuch von Sandwich Harbour, einer 40km
sudlich gelegenen Susswasserlagune umgeben von hohen Dunen, Strand und
dem unberechenbaren Atlantik. Oftmals versammeln sich hier Hunderte von
Schwarzhalstauchern und Kapenten mit Teichhuhnern, Dreibandregenpfeiffern,
Knutt, Sandregenpfeiffern und Haubentauchern.
Tag
11: Wüsten-Zeltplatz. Wir fahren durch den Namib-Naukluft
Park nach Sesriem. Der Park ist wunderschon mit einer Vielfalt an Antilopen
und anderem Wild. Der Kappengeier kann hier bestaunt werden, zusammen
mit anderen Greifvogeln, die in diesen offenen Weiten jagen. Granithugel,
Basaltblocke und Wustensand. Wir unterbrechen unsere Reise fur ein Mittagessen
und den inzwischen beruhmten Apfelkuchen in Solitaire, einem winzigen
Dorf mit Tankstelle. Dann bauen wir unser Lager unter Kameldornbäumen
auf und besteigen rechtzeitig fur einen farbenprächtigen afrikanischen
Sonnenuntergang die Elimdune.
Tag
12: Camping. Heute wird sehr früh aufgestanden,
denn wir wollen zum 60km entfernten Sossusvlei und Toten Vlei. Grosse
Dünen ragen zu beiden Seiten der Strasse auf, das Morgenlicht lässt
das Herz jedes Fotografen hoher schlagen. Während die Sonne hoher
steigt, sehen wir riesige Dunenfelder so weit das Auge reicht. Geniessen
Sie den Spaziergang zwischen den Dünen, besuchen Sie die vielgerühmten
Salzpfannen, Ergebnisse eines nie endenden Kampfes zwischen Wasser und
Sand. Dort haben die Sandmassen der Dünen den Weg des Tsauchab-Flusses
zum Meer blockiert...
Tag
13: Camping. Wir reisen weiter ins Inland ins Einzugsgebiet
all des Wassers, das durch die Jahrhunderte Richtung Sossusvlei geflossen
ist. Eingebettet zwischen Naukluft und Zarib Bergen finden wir eine zwar
abgelegene, aber schone Farm und schlagen unsere Zelte unter riesigen
Feigenbäumen (Ficus Sycamorus) am Ufer des trockenen Tsauchab Flusses
auf. Karruheckensänger, Neuntoter, Steppenfalke, Habichtsadler, Namaflughuhn,
Granatastrild, Wellenastrild, Elfenastrild, Lerchenammer, Kurzzehenrotel,
Gelbbaucheremomela, Drosselschnäpper und viele andere Arten finden
sich hier. Ganze 2 Tage verbringen wir hier und entdecken eine Schlucht
in den Naukluft Bergen mit fliessendem Wasser und reichem Vogelleben.
Tag
14: Gästefarm. Uber Büllsport, Rehoboth und
Windhoek, begeben wir uns zu einer Gästefarm in der Nähe des
Flughafens fur Ihre letzte Nacht in Namibia. Wir konnen entweder eine
letzte Pirschfahrt machen oder die Farm zu Fuss erkunden, uns Zeit nehmen,
um die gewonnenen Eindrucke etwas zu ordnen, noch einigen Vogeln zusehen,
die sich im Farmgarten eingenistet haben und anfangen, die Koffer wieder
zu packen. Ein herzhaftes Farmdinner, ein guter Brandy an der Bar und
ab ins Bett mit sussen Träumen von der erlebten Reise.
Tag
15: Nur eine kurze Fahrt zum Flughafen und Heimreise.
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